Haben Sie Ängste, die Sie überwinden wollen?

Wenn Ängste anfangen uns im Alltag einzuschränken und wir unser Leben nach der Angst ausrichten müssen, dann wird es Zeit zu handeln.

Ängste überwinden

Die Hände fangen an zu zittern, der Puls steigt, wir fangen an zu schwitzen und stehen nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen. Wir alle kennen diese Gefühle, die eigentlich eine ganz normale Reaktion unseres Körpers sind. Doch wenn Ängste anfangen uns im Alltag einzuschränken und wir unser Leben nach der Angst ausrichten müssen, dann wird es Zeit zu handeln.

Jeder Sechste leidet unter Angstzuständen und diese sind der Hauptgrund, warum wir unser Leben nicht so leben wie wir es wollen und unsere Ziele nicht erreichen.

Dabei sind Ängste so vielfältig wie die Menschen selbst. Es kann sich um spezifische Ängste, wie die Angst vor Spinnen, vorm Fliegen oder vor engen Räumen handeln. Doch auch unterbewusste und tiefsitzende Ängste wie das „ich bin nicht genug” oder die Angst vor dem Ungewissen sind weit verbreitet.

Die sechs Grundformen der Angst

Es gibt sechs Grundängste, unter denen jeder Mensch irgendwann einmal in irgendeiner Kombination leidet. Die ersten drei Ängste sind die, die den meisten Sorgen zugrunde liegen. Alle anderen Ängste sind von untergeordneter Bedeutung, denn sie lassen sich unter diese Oberbegriffe einordnen. So wäre z.B. die Versagensangst der Angst vor Kritik zuzuordnen.

Die sechs Grundformen der Angst:

  • Die Angst vor der Armut
  • Die Angst vor Kritik
  • Die Angst vor Krankheit
  • Die Angst davor, die Liebe eines anderen Menschen zu verlieren
  • Die Angst vor dem Alter
  • Die Angst vor dem Tod

Der Angstkreislauf

Falls Sie auch unter einer Angst leiden, wissen Sie selbst am besten, wie diese Sie in Ihrer Lebensqualität und Ihrer Freiheit einschränkt.

Es ist häufig nicht die Angst selbst, die einem das Leben schwer macht, sondern die Angst vor der Angst. Nach dem auslösenden Angsterlebnis, welches unser Körper als Gefahr eingestuft hat, wird jede ähnliche Situation auch als Gefahr bewertet. Unser Körper geht dann in einen Stresszustand über, unabhängig davon, ob die Gefahr tatsächlich gegeben ist oder nicht. Diesen Zustand versucht man nun zu vermeiden, indem man sich immer weiter von den Auslösern entfernt und einschränkt.

Was jetzt?

Wird gegen die eigenen Ängste, denen nur eine ungünstige Bewertung zugrunde liegt, nichts unternommen, so können sich diese in eine Angststörung wandeln oder rufen sogar eine Depression hervor.

Treffen ein oder mehrere dieser Punkte auf Sie zu?

  • Sie fürchten sich vor alltäglichen Situationen, Orten oder Erfahrungen, obwohl Sie wissen, dass es eigentlich keinen Grund dafür gibt?
  • Sie richten Ihr Leben darauf hin aus Angstauslöser zu meiden?
  • Sie verlieren leicht die Kontrolle und aus der Angst wird schnell Panik?
  • Sie können die Angst auf ein traumatisches Erlebnis zurückführen?
  • Sie fühlen sich in Ihrem Leben von der Angst eingeschränkt?
  • Sie haben plötzliches Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Schwindel, Schwächegefühle, Übelkeit, Magendruck und Atemnot?

Dann wird es Zeit zu handeln. Der Schweregrad einer Angst kann sehr individuell sein. Oft ist die körperliche Symptomatik auch der Grund für einen Arztbesuch. Patienten werden manchmal daraufhin mit dem Verdacht auf eine Herzerkrankung untersucht, bevor die körperlichen Symptome als Anzeichen einer Angsterkrankung erkannt werden.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre Ängste in ihrem Sinn zu verstehen und zu überwinden.

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.

- Khalil Gibran -

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