Neurosensitivität - neueste wissenschaftliche Erkenntnisse

Die Frage: „Bin ich hochsensibel oder nicht?“ Ist viel weniger präzise als die Frage „Welcher Sensitivitätstyp bin ich?“
 - Dr. Patrice Wyrsch

Was ist erhöhte Neurosensitivität?

Neurosensitivität ist ein Kontinuum von geringer bis höchster Wahrnehmungsfähigkeit.
 60 Prozent aller Menschen verfügen über eine mittlere Neurosensitivität und jeweils 20 Prozent sind stark erhöht oder vermindert sensitiv. Der Begriff erhöhte Neurosensitivität ist präziser als "Hochsensibilität", was im deutschen Sprachgebrauch immer noch oft mit der vulnerablen Sensitivität gleichgesetzt wird.

Erhöhte Sensibilität kann herausfordernd sein, sie hat jedoch auch viele Vorteile und ist eine besondere Gabe. Wir können diese Gabe bewusst für ein glückliches und erfüllendes Leben einsetzen.

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Wie wird Neurosensitivität wissenschaftlich definiert?

Menschen mit geringer Sensitivität nehmen weniger wahr und sind dadurch weniger empfänglich für negative Einflüsse. Sie verfügen über eine geringere Fähigkeit zur Empathie und spüren weniger Selbstzweifel. Menschen die über erhöhte Neurosensitivität verfügen, werden nach dem aktuellen Stand der Forschung in den drei Sensitivitätytypen beschrieben:

Generelle Sensitivität

„Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt". Diese emotionale Achterbahn mit ihren Extremen ist erhöht neurosensitiven Menschen gut vertraut. Bei ihnen sind Sonnen- und Schattenseite etwa gleich ausgeprägt. Ihre Sonnenseite spüren sie u.a. durch einen hohen Energielevel, Eigenmotivation und Kreativität, weshalb sie nicht selten dazu tendieren sich für andere zu verausgaben. Das kann leicht in einen Burnout führen.

Vulnerable Sensitivität

Stark erhöht neurosensitive Menschen kennen häufig das Gefühl der ständigen Angst vor Überstimulation (Abwehr und Vermeidung) und lassen sich durch negative Reize schnell aus der Bahn werfen. Sie haben dadurch wenig bis gar keine Energie für die Wahrnehmung ihrer der positiven Reize, ihrer Sonnenseite. Dieser einseitige Fokus auf die Abwehr bzw. Vermeidung von negativen Reizen kann in eine Negativspirale der Gefühle und zu psychischen Beeinträchtigungen führen.

Vantage-Sensitivität

Menschen mit Vantage-Sensitivität (advantage - Vorteil) leben auf Ihrer Sonnenseite. Sie verfügen ebenfalls über eine erhöhte Fähigkeit Reize zu registrieren und verarbeiten, sind jedoch resilienter gegenüber negativen Reizen, d.h. sie haben die Fähigkeit einen gesunden Perspektivwechsel einzunehmen und sogar Chancen zu erkennen. Zudem verfügen sie über eine erhöhte Empfänglichkeit gegenüber positiven Reizen und genießen ihr Leben. Diese Eigenschaften machen sie gemäss den empirischen Daten der Doktorarbeit von Dr. Patrice Wyrsch zu den Top-Leadern und Top-Performern unserer Gesellschaft. Sie verfügen über einen hohen Energielevel, haben aber auch gelernt, für sich selbst einzustehen und für einen gesunden Energieausgleich zu sorgen.

Vantage-Sensitivität entwickelt sich durch eine überwiegend unterstützende Umgebung in der Kindheit. Die meisten VantageSensitiven würden sich selbst gar nicht erst als "hochsensibel" bezeichnen, da sie nicht unter ihrer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit leiden - Sie leben diese Gabe.

 

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